01.09.2016

Der Kulturrucksack NRW in Hamm

Mit dem „Kulturrucksack NRW“ startet die Landesregierung eine neue Bildungsoffensive für alle 10- bis 14-jährigen Jugendlichen in NRW, denen dadurch ein direkter, spannender und leichter Zugang zu kulturellen Angeboten ermöglicht werden soll.

Eine einmalige Gelegenheit – auch für die Stadt Hamm, denn das neue Programm knüpft inhaltlich eng an die eigenen kultur- und jugendpolitischen Ziele an und unterstützt zudem die Leitziele im Rahmen des Modells „Familienfreundliche Stadt Hamm“.

Die Lippestadt hat darum ihre Chance genutzt und sich erfolgreich um eine Teilnahme beworben: am 20. Dezember 2011 wurde Hamm neben 27 weiteren Gemeinden und Städten in Nordrhein-Westfalen zur Pilotstadt des Projektes „Kulturrucksack“ erklärt.

Jugendkultur als Querschnittsaufgabe: Hamm bietet die besten Voraussetzungen, das Projekt in die Tat umzusetzen -  nicht zuletzt aufgrund der bereits vorhandenen Strukturen im Jugend- und Kulturbereich, zum einen durch die verschiedenen städtischen Kultureinrichtungen (wie Gustav-Lübcke-Museum, Stadtbücherei, Kulturbüro), zum anderen durch das Jugendkulturzentrum KUBUS und dem Netzwerk Jugendkultur (wie HELIOS-Theater, Kulturrevier Radbod, Kulturwerkstatt Oberonstraße mit der Jugendkunstschule).

Zurzeit wird gemeinsam von Jugend- und Kulturverwaltung ein Konzept erarbeitet, das diese Stärken und Kompetenzen in unserer Stadt dazu nutzt, neue, auf die besonderen Bedürfnisse der Jugendlichen zugeschnittene, Angebote zu entwickeln. Dabei sollen sie

 - ihre eigenen Fähigkeiten entdecken (lernen).

 - ihre Talente entwickeln und dabei gefördert werden

 - die Möglichkeit erhalten, ihre Talente auch auf einer Bühne zu präsentieren

Es ist vorgesehen, Programminhalte zur schöpferischen Eigentätigkeit der Jugendlichen noch einmal altersmäßig aufzuteilen – also differenzierte Angebote für die Gruppe der 10- bis 12-Jährigen und die Gruppe der 13- bis 14-Jährigen zu erarbeiten. Mit dem „Kulturrucksack NRW“ startet die Landesregierung eine neue Bildungsoffensive für alle 10- bis 14-jährigen Jugendlichen in NRW, denen dadurch ein direkter, spannender und leichter Zugang zu kulturellen Angeboten ermöglicht werden soll.

Ein weiteres Ziel der neuen Angebote ist es, möglichst allen Jugendlichen die Gelegenheit zu geben, die verschiedenen städtischen Kultureinrichtungen kennenzulernen und sich für ihre Programme zu begeistern. Mögliche Schwellenängste gegenüber den bestehenden etablierten „Erwachsenen“-Einrichtungen sollen abgebaut werden. Auch im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wird man neue Wege gehen, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sollen über die entsprechenden sozialen Netzwerke erfolgen.

Das Land NRW ermöglicht der Stadt Hamm den Ausbau dieser Programmideen durch eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 43.600 Euro – was 4,40 Euro pro Jugendlichem zwischen 10 und 14 Jahren entspricht.

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