25.02.2016

Mit dem „A“ Train zum 7. Internationalen Jazzfestival Hamm 2016

„Totgesagte“ leben länger! Wie oft wurde der Jazz schon ad acta gelegt, hieß es, dass alles schon dagewesen und sowieso nichts Neues mehr zu erwarten sei? Doch immer wieder steigt er wie Phönix aus der Asche zu ungeahnten Höhen, sucht neue Herausforderungen und überwindet Grenzen. Wie gut ihm das gelingt, davon kann man sich live vom 7. bis 10. April 2016 beim 7. Internationalen Jazzfest Hamm überzeugen.

Ungewöhnliche Hörerlebnisse sind garantiert, wenn sich das Kurhaus vier Tage lang den unterschiedlichen Spielarten des Jazz widmet. Das Line-Up konzentriert sich dieses Mal auf den europäischen Kontinent und zeigt deutlich, dass die Jazzgrößen mittlerweile nicht mehr nur im Mutterland USA beheimatet sind.

Der Auftakt bewegt sich mit Deutschlands „coolstem Schlagzeuger“ zwischen Tradition und Moderne, währen tags darauf ein Rastloser beweist, dass man auch im hohen Alter noch jung und frisch klingen kann. Der Jazznachwuchs überrascht mit ungewöhnlichem Instrumentarium und der hohe Norden mit ausdrucksstarkem Gesang. Selbst ein Abstecher zum Broadway fehlt in der gelungen Melange nicht.
Es gibt was auf die Ohren (und natürlich auch zum Schauen): Wunderbar inszenierte Melodien, Gesangskunst und Fingerfertigkeit, kraftvolles wie poetisches Spiel und dazu Stücke, die direkt in Hüften und Beine gehen - alles präsentiert mit jeder Menge Spaß und Spielfreude. Und auch das Lokalkolorit kommt mit Modern Jazz aus der Region nicht zu kurz.

Da gibt`s nur eins: "Take the "A" Train zum 7. Internationalen Jazzfest Hamm!"

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