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Foto: Der Glaselefant im Maximilianpark

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Glasverbot zum Rosenmontag

Foto: Zwei Personen beim Strassenkarneval

In den vergangenen Jahren war die Innenstadt am Rosenmontag mit Glas übersäht. In den Ringanlagen und auf dem Marktplatz lagen viele Bier- und Schnapsflaschen, zu einem großen Teil in Scherben.

Einsatzfahrzeuge der Polizei, des Ordnungsamtes und Rettungswagen der Feuerwehr konnten diesen Bereich zeitweilig nicht mehr anfahren.

Bei Stürzen steigt durch die vielen Scherben das Verletzungsrisiko erheblich. Zudem sind Scherben bereits für die Betroffenen insoweit gefährlich, da viele junge Leute trotz der vermutlich kälteren Witterungsbedingungen nur leichte Schuhe tragen und es dann zu schmerzhaften Schnittverletzungen kommen kann. Der Spaß an der Feier ist dann vorbei. Dem will die Stadt jetzt mit einem Glasverbot begegnen.

In einem durch die Ringanlagen begrenzten Bereich wird am Rosenmontag, 15.02.2010, 12.00 Uhr  bis Dienstag, 16.02.2010, 5.00 Uhr ein Glasverbot erlassen. Verboten ist in dieser Zeit das Mitführen und die Benutzung von Gläsern und Glasflaschen im Freien.

Nicht von diesem Verbot betroffen sind die Anwohner des Bereiches. Diese dürfen natürlich weiterhin Gläser und Glasbehälter kaufen und dann in ihre Wohnung mitnehmen.

Die Polizei, das Ordnungsamt und das Jugendamt werden am Rosenmontag wieder Jugendschutzkontrollen durchführen. Bei diesen Kontrollen wird dann auch auf die Einhaltung des Glasverbotes geachtet.

Wird trotz des Verbotes z.B. eine Glasflasche mitgeführt, wird diese sofort eingezogen.

[29.01.2010]