Städte-Ranking der Wirtschaftswoche: Hamm belegt Platz 4 bei ''Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung''
Große Freude hat das aktuelle Städte-Ranking der Wirtschaftswoche bei der Wirtschaftsförderung in Hamm ausgelöst.
Gemeinsam mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Kölner IW Consult hatte das Wirtschaftsmagazin zum sechsten Mal die fünfzig größten Städte in Deutschland auf ihre wirtschaftliche Entwicklung untersucht. Hamm hat sich in der Gesamtwertung von Platz 41 auf Platz 26 verbessert.
„Für uns ist das sogenannte Dynamik-Ranking wichtig, mit dem die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes bewertet wird“, sieht Geschäftsführer Christoph Dammermann vor allem in dieser Kategorie eine besondere Aussagekraft. „Und hier haben wir Platz 11 von 50 erreicht, was uns sehr stolz macht.“
Auch wenn derartige Rankings immer auch mit methodischen Schwierigkeiten zu kämpfen haben und daher keine hundertprozentigen Wahrheiten liefern können, sei dies ein sehr erfreuliches Ergebnis, so Dammermann weiter.
Besonders zu betonen sei, dass in einer Umfrage unter Unternehmern im Rahmen der Untersuchung die Stadt Hamm in den Kategorien „Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung“ und “Servicequalität der Verwaltung“ auf den Plätzen 4 und 5 gelandet sei. „Das ist ein großartiges Ergebnis“, findet Dammermann. „Daher hat sich die Redaktion der Wirtschaftswoche auch zu Recht entschieden, als Aufhänger zur redaktionellen Berichterstattung die Erfolge der Wirtschaftsförderung Hamm und des bisherigen Geschäftsführers Eberhard Wiedenmann auszuwählen.“
Interessant aus Sicht von Hamm ist die Einteilung, die die Autoren der Studie in Wirtschaftsräume vorgenommen haben. Hamm wurde der „Aufsteigerregion Deutschland-Nordwest“ mit Bielefeld, Münster und Bremen zugeordnet und der „Absteigerregion Ruhrgebiet“ mit Duisburg, Essen und Dortmund gegenübergestellt. „Das ist natürlich etwas holzschnittartig, aber trotzdem eine interessante These, dass Hamm sich von der Entwicklung im Ruhrgebiet abkoppeln konnte. Es wird zu betrachten sein, ob andere Studien zu ähnlichen Ergebnissen kommen“, so Dammermann abschließend.
Die gesamte Studie findet sich hier
[14.10.2009]

