26.02.2015

Sozialpharmazie

Ein zentrales Anliegen der Sozialpharmazie ist die Arzneimittelsicherheit des Verbrauchers.
Ziel ist eine sinnvolle Verbindung zwischen Arzneimittelüberwachung und Verbraucheraufklärung herzustellen.
Es werden Daten des Arzneimittelgebrauchs analysiert und bewertet. Ziel ist es, die Bevölkerung über einen verantwortlichen Arzneimittelkonsum aufzuklären, zu informieren und zu beraten sowie an der Bekämpfung des Drogen- und Arzneimittelmissbrauchs mitzuwirken.

Die Umsetzung dieser sozialpharmazeutischen Aufgabe geschieht in Nordrhein-Westfalen häufig in Form von kommunenübergreifenden Projekten. Dadurch lassen sich Synergieeffekte bei der Datenerhebung und Auswertung nutzen sowie die Ergebnisse auf eine breitere Basis stellen.

Nähere Informationen zu bisher durchgeführten sozialpharmazeutischen Projekten unter Beteiligung von Amtsapothekerinnen und Amtsapothekern in Nordrhein-Westfalen finden Sie beim Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW)

Zum Aufgabenbereich der Sozialpharmazie gehört auch die Information rund um das Arzneimittel, die Bewertung von Arzneimittelrisiken und die Koordination bei der Erfassung von Neben- und Wechselwirkungen.

Aktuelles

"Teilen von Arzneimitteln" ein Leitfaden für Arztpraxen, Apotheken und Pflegeeinrichtungen; dies ist ein neues Faltblatt der Stadt Hamm.

Das Faltblatt hat das Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit der Universität Münster, Institut für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie im Rahmen des Projektes „Teilen von Arzneimitteln in Alten- und Pflegeeinrichtungen; Entwicklung von Strategien zur Qualitätssicherung“ erstellt.
Es ist eine Informationsschrift zu Möglichkeiten und Risiken beim Teilen von Arzneimitteln  bzw. bei der Vergabe von Arzneimitteln über eine Sonde.

Es enthält eine Auflistung von Arzneiformen, die nicht geteilt werden dürfen.