26.02.2015

Mit Migranten für Migranten "MiMi Hamm"

MiMi bietet mehrsprachige und kultursensible Gesundheitsförderung und Prävention für Migrantinnen und Migranten an.

Dafür wurden 2006, 2009 und 2013 engagierte Migrantinnen und Migranten als interkulturelle Gesundheitsmediatoren/-innen geschult. Diese informieren ihre Landsleute in der jeweiligen Muttersprache über das deutsche Gesundheitssystem sowie über weitere Themen der Gesundheitsförderung und Prävention.

Die ausgebildeten Gesundheitsmediatoren/-innen können von Institutionen, Gruppen oder einzelnen Personen für muttersprachliche Informationsveranstaltungen über das Gesundheitsamt angefragt werden. Sie bieten u.a. folgende Themen an:

  • Das deutsche Gesundheitssystem
  • Schwangerschaft und Familienplanung
  • Kindergesundheit
  • Kindersicherheit und Unfallprävention
  • Seelische Gesundheit bei Kindern
  • Seelische Gesundheit bei Erwachsenen
  • Vorsorge und Früherkennung
  • Ernährung und Bewegung
  • Stressbewältigung und Entspannung
  • Mundgesundheit
  • Umgang mit Medikamenten

Die Informationsveranstaltungen werden v. a. in den Sprachen Türkisch, Russisch, Polnisch und Deutsch angeboten.

Fragen beantwortet auch gerne Frau Margarete Schaffranietz,
Tel.: 02381 44 25 76.

Das Projekt „Mit Migranten für Migranten – Interkulturelle Gesundheit in Nordrhein-Westfalen“ (MiMi-NRW) wird vom Ethno-Medizinischen Zentrum e. V. (EMZ) durchgeführt. Informationsveranstaltungen in Hamm werden von der Knappschaft finanziert.

Weitere Infos zum Thema