05.05.2017

Frühe Hilfen

Ziel der Frühen Hilfen ist es gute Startvoraussetzungen für jedes Kind zu schaffen, ab Beginn der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr im Rahmen der Kommunalen Präventionsketten „Kein Kind zurücklassen“.
Die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern in Familie und Gesellschaft sollen frühzeitig und nachhaltig in den Blick genommen werden. Kinder sollen von Anfang an ein Umfeld vorfinden und eine individuelle Förderung erfahren, die sie befähigt zu lebenskompetenten Menschen heranzuwachsen. Das betrifft insbesondere Kinder mit Entwicklungsrisiken und/oder Kinder, die in sozialstrukturell schwierigen Lebenslagen aufwachsen. Der Gedanke der Inklusion spielt bei all diesen Überlegungen bereits eine Rolle und wird mitgedacht.

Gute Startvoraussetzungen, dazu gehören als erstes die physische und psychische Gesundheit der Mutter bzw. der Eltern damit sie sich den Anforderungen und Veränderungen durch die Schwangerschaft und den Übergang zur Familie gewachsen sehen. Wichtige Faktoren dabei sind ein unterstützendes Umfeld aus Familie, Freunden und Nachbarn. Und je weniger dies vorhanden ist, desto wichtiger und bedeutender sind Angebote wie Elterncafes, bedarfsgerechte Informationen, Beratung und Begleitung – und das vor Ort.

Alle Akteure, die im Bereich der frühen Hilfen Unterstützung für Familien bieten, wollen dazu ein aufeinander abgestimmtes Netzwerk bieten. Es ist ihre gemeinsame Aufgabe Eltern durch ein vielfältiges, bedarfsgerechtes und ressourcenorientiertes Angebotsspektrum beim Auf- und Ausbau stabiler Lebensumstände zu unterstützen.
Dieses Angebotsspektrum soll auf den jeweiligen Wohn- und Sozialraum der Familie abgestimmt sein und unkompliziert und selbstverständlich in Anspruch genommen werden können. Durch verbindliche Kooperationen der Netzwerkpartner können Familien bei Bedarf langfristig begleitet werden, kein Kind wird zurückgelassen.  

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