06.10.2016

Hamm ist Modellkommune - Große Freude über Zuschlag

Projekt "Kein Kind zurücklassen"

Große Freude bei Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann: Die Stadt Hamm wird am Modellprojekt „Kein Kind zurücklassen“ teilnehmen, das unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft steht. Die entsprechende Bestätigung ging am Mittag im Rathaus ein.

In einer ersten Reaktion bedankte sich der Oberbürgermeister bei allen, die sich an der Erarbeitung der Hammer Konzeption beteiligt haben - ausdrücklich auch beim Hammer Landesabgeordneten Marc Herter, der das Vorhaben in Düsseldorf tatkräftig unterstützt hat.

„Der Zuschlag ist eine gute Nachricht für die Stadt Hamm - vor allem aber für unsere Kinder“, erklärte der Oberbürgermeister. „Wir fühlen uns durch den Zuschlag bestätigt, den eingeschlagenen Weg zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit aller Konsequenz weiterzugehen. Auf der einen Seite wollen wir erreichen, dass alle Kinder in dieser Stadt die gleichen Chancen haben. Auf der anderen Seite wollen wir durch eine intensive Evaluierung ganz genau wissen, welche Projekte tatsächlich gut sind - und welche Projekte lediglich gut gemeint sind.“ In Zeiten knapper Haushaltsmittel sei es zwingend erforderlich, die Mittel auf das Hauptziel zu konzentrieren - und dieses Ziel könne nur mehr Bildungsgerechtigkeit lauten. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Bertelsmannstiftung, die im zweiten Teil auch durch die hausinterne Evaluierung durch die SRH Heidelberg wissenschaftlich begleitet wird.“

Insgesamt haben sich 52 Kommunen um die Teilnahme an diesem Projekt beworben. Die praktische Umsetzung der kommunalen Vorhaben soll offiziell im März beginnen: Dazu hat Ministerpräsidentin Hannelore die ausgewählten Kommunen für den 26. März in die Staatskanzlei eingeladen. Für die Stadt Hamm wird Sozialdezernent Hesse und Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann die Vorstellung vornehmen.

Rückfragen beantwortet Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann unter Tel.: 17-3001.

Bildnachweis
Foto: Kristina Bolt, © Land NRW