01.09.2016

Aufgaben des Kinderbüros

Zu den Aufgaben des Kinderbüros gehören insbesondere

  • die Prüfung städt. Planungs- und Realisierungsprozesse auf Kinderfreundlichkeit, wenn offensichtlich kinderrelevante Gesichtspunkte berührt sind, sowie die Initiierung kinderfreundlicher Prozesse und Strukturen in allen Verwaltungsbereichen,
  • die Beteiligung an allen einschlägigen Planungsprozessen in den Bereichen Jugendhilfe, Kinder- und Jugendkultur, Sport und Freizeit, Schule und Bildung u.ä.,
  • die Entwicklung von Initiativen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, um sie im Sinne der Entwicklungsinteressen von Kindern für Verbesserungen zu sensibilisieren, u.a. durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenarbeit mit der Pressestelle,
  • die Einbeziehung von Kindern und die Entwicklung von Artikulationsmöglichkeiten für ihre Interessen und Bedürfnisse sowie die Unterstützung bei deren Umsetzung.

 

Ferner gehören zu den Aufgaben des Kinderbüros:

  • die Mitwirkung an besonderen Veranstaltungen für Kinder, z.B. zum Weltkindertag, sowie ggf. deren Anregung und exemplarische Durchführung,
  • der Aufbau einer Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstelle für Kinder und Erwachsene, die sich an der Verbesserung der Lebensbedingungen für Kinder beteiligen wollen,
  • die Beratung und Unterstützung von Eltern, Initiativgruppen, Verbänden, Behörden u.ä. in kinderrelevanten Fragen, z.B. Gestaltung des unmittelbaren Wohnumfeldes, Mediennutzung und anderes,
  • die Zusammenarbeit mit anderen, insbesondere kommunalen Stellen und Institutionen auf örtlicher und überörtlicher Ebene zur Förderung des Wohls und der Interessen von Kindern.

Die Schwerpunktsetzungen im Kinderbüro haben sich im Laufe der Jahre immer mal wieder bedarfsorientiert verändert. Seit 2008 liegt der Schwerpunkt im Bereich Bildung, insbesondere in der Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Schule.

 

 

Bildnachweis
Foto: Kristina Bolt, Foto: Karsten Kettermann