16.08.2011

Kosmetika

Der Gesetzgeber definiert kosmetische Mittel im § 2 (5) des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) als Mittel, die der Reinigung und Pflege des Körpers, der Parfümierung, Geruchsunterdrückung  oder Veränderung des Aussehens dienen. Beispielhaft seien hier Seifen, Deos, Sonnenschutzmittel, Schminken, Zahncremes oder Babypflegemittel aufgeführt.

Das Hauptanliegen der amtlichen Kosmetiküberwachung besteht darin, den Verbraucher vor gesundheitlichen Risiken zu schützen. Anwendungstests und Gebrauchsprüfungen gehören allerdings nicht dazu, sie werden von anderen überwiegend medizinisch besetzten Einrichtungen durchgeführt. Kosmetika dürfen bei üblicher Anwendung - abgesehen von dem individuellen Risiko vereinzelter allergischer Reaktionen - praktisch keinerlei Nebenwirkungen zeigen.

Eine national in der Kosmetikverordnung umgesetzte europäische Kosmetikrichtlinie enthält umfassende Vorschriften zur Herstellung, Zusammensetzung und Kennzeichnung kosmetischer Mittel; Angaben zur Haltbarkeit der angebrochenen Packungen sind inzwischen Pflicht.

Die Untersuchung und Beurteilung von Kosmetika wird im Chemischen Untersuchungsamt der Stadt Hagen durchgeführt. Nähere Informationen können Sie dort erhalten.