19.02.2018

Innovationspreis Bauen
Lebenswertes Hamm - Wohnen und Arbeiten in der Stadt

Erstmalig hat die Stadt Hamm -gemeinsam mit Partnern aus der Bau- und Wohnungswirtschaft sowie den Architektenkammern-  im Jahr 2017 den "Innovationspreis Bauen" ausgelobt. Insgesamt hatten sich 13 Projektträger beworben bzw. wurden vorgeschlagen, 11 davon entsprachen den Ausschreibungskriterien und wurden der Jury vorgelegt.

Die Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Politik (Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr), von Haus und Grund und Mieterverein sowie der Architektenverbände BDB, BDA und VFA sowie Kreishandwerkerschaft und Wirtschaftsförderung hat unter Vorsitz von Stadtbaurätin Rita Schulze Böing die vom Stadtplanungsamt vorgeprüften Wettbewerbsbeiträge diskutiert und bewertet und ist zu dem Schluss gekommen, dass sieben Projektvorschläge im Blick auf eines oder mehrere der Bewertungskriterien Wirtschaftlichkeit, Städtebau, Architektur, Energieeffizienz, soziale Brauchbarkeit sowie Formen der Zusammenarbeit herausragend sind. Daher wurden zwei Preise in der Kategorie „Neubau Wohnen (Mehrfamilienhaus), zwei Preise in der Kategorie „Neubau Gewerbe“ und drei Preise in der Kategorie „Umbau“ vergeben. Die Preisverleihung einschließlich der Übergabe der Urkunden und der Plaketten für die jeweiligen Gebäude findet im Rahmen des Immobilienforums bei der IMBAU am 16. Februar 2018  in den Zentralhallen statt.

Ziel des "Innovationspreises Bauen" ist es,

  • die Rolle der Bauschaffenden als richtungsgebende Partner für wirtschaftliche, gestalterische, ökologische und handwerkliche Qualität von Bauwerken und ihrer städtebaulichen Einbindung,
  • neue Ansätze kooperativer Nutzungen von Gebäuden durch verschiedene Gruppen,
  • Ansätze zur Kostensenkung, beispielhafte und innovative Lösungen sowie den Mut zum Experiment und die Bereitschaft für neue Formen der Zusammenarbeit

zu würdigen, zu fördern und auszuzeichnen.

Angesprochen sind nicht nur Architekten und Bauschaffende (Eigentümer), sondern auch Investoren, Wohnungsunternehmen und -genossenschaften oder Bauhandwerker. In der ersten Runde konnten Projekte eingereicht werden, die seit dem 01. Januar 2014 bis spätestens Ende März 2017 realisiert sind.

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