28.09.2017

Wohnen

Im fortschreitenden Alter kommt der Wohnung und dem Wohnumfeld eine immer größere Bedeutung zu. Insbesondere bei Menschen mit Demenz trägt das vertraute Umgebung zum Erhalt des Wohlbefindens bei.
Bei veränderten Bedürfnissen besteht die Möglichkeit, die häusliche Umgebung den neuen Anforderungen anzupassen und bei Bedarf eine der vielfältigen Wohnformen (ambulant oder stationär) in Anspruch zu nehmen.

Wohnen zu Hause

Die meisten Menschen mit Demenz möchten so lange wie möglich in ihren eigenen Wohnungen wohnen bleiben. Um diesen Wunsch zu unterstützen, können im Wohnumfeld gezielte Anpassungsmaßnahmen durchgeführt werden, die zur Verbesserung des täglichen Lebens der Betroffenen und zur Entlastung der Angehörigen beitragen können

Weitere Infos zum Thema

Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz

Bei demenziellen Erkrankungen sind dem selbständigen Wohnen ab einem bestimmten Krankheitsstadium Grenzen gesetzt. Es werden häufig Fragen nach adäquaten Wohn- und Betreuungsformen gestellt, die eine Alternative zum stationären Betreuungskonzept anbieten.
Die ambulant betreuten Wohngemeinschaften haben sich in den letzten Jahren zur solchen Alternative entwickelt und sich inzwischen in den Wohn- und Versorgungsstrukturen für Menschen mit Demenz etabliert

Stationäres Angebot

Sollte bei Menschen mit Demenz ein selbständiges Leben nicht mehr möglich sein, besteht die Möglichkeit eines Umzugs in eine stationäre Altenhilfeeinrichtung. Die Einrichtungen verfügen über unterschiedliche Wohn- und Versorgungskonzepte, die u.a. speziell an die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausgerichtet sind.

Über die einzelnen Alten- und Pflegeheime in Hamm und deren Angebote kann man sich direkt bei dem jeweiligen Träger informieren.

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