13.10.2016

Gesetzliche Betreuung

Jeder kann durch Nachlassen der geistigen Fähigkeiten im Alter und Demenz in die Lage kommen, wichtige Angelegenheiten seines Lebens nicht mehr selbst regeln zu können. Häufig ergibt sich für Betroffene ein Unterstützungsbedarf in unterschiedlichen Lebensbereichen, wie z.B. medizinische Versorgung oder finanzielle Angelegenheiten.

Im Falle einer Entscheidungsunfähigkeit können Angehörige des Betroffenen für diesen rechtsverbindliche Erklärungen aber nur dann abgegeben, wenn sie gerichtlich bestellte Betreuer oder bevollmächtigt sind. Eine weitere Variante ist die Bestellung eines beruflich arbeitenden rechtlichen Betreuers.

Die Erteilung einer Vollmacht zur Vorsorge ermöglicht ein hohes Maß an Selbstbestimmung. Hierbei können eine oder mehrere Personen benannt werden, die im Bedarfsfall Angelegenheiten des Betroffenen regeln. Zudem können persönliche Wünsche und Bedürfnisse einfließen.

 

Zu allgemeinen betreuungsrechtlichen Fragen, zur Vollmacht und zu weiteren Vorsorgeinstrumenten, wie die Betreuungsverfügung und die Patientenverfügung berät die Betreuungsstelle.