02.03.2015

Klimaschutz und Verkehr

Neben der Industrie und den privaten Haushalten ist der Verkehr die bedeutendste Quelle der so genannten 'Treibhausgase' - mit nach wie vor steigenden Emissionen.
Aufgrund des hohen Anteils der Kraftwerke fällt in Hamm der Anteil des Verkehrs an den CO²-Emissionen mit 12% vergleichsweise niedrig aus, Die Belastung liegt jedoch mit ca. 500.000 Tonnen CO² pro Jahr im Rahmen der Städte gleicher Größe.

Nur der kleinere Teil der CO²-Emissionen des Verkehrs ist durch die Stadt beeinflussbar, da ca. 60% vom Durchgangsverkehr auf den beiden Autobahnen verursacht werden.
Eine besondere Bedeutung für die Reduzierung der Treibhausgase kommt zudem der technischen Optimierung der Fahrzeugflotte zu, die seitens der Stadt ebenfalls nicht gesteuert werden kann.

CO²-Einsparungen können auf lokaler Ebene insbesondere durch die stärkere Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel erreicht werden.
Auch ohne ein lenkendes Eingreifen würde sich der Trend zu Gunsten der umweltfreundlichen Verkehrsmittel bis zum Jahr 2025 fortsetzen (+ 4 %). Bei einer noch intensiveren Förderung der umweltfreundlichen Mobilität sind jedoch Steigerungen des ÖPNV um 4% sowie des Radverkehrs um 8% möglich.

In diesem ‚Umwelt-Szenario’ würden die umweltfreundlichen Verkehrsmittel in der Summe 50 % Verkehrsanteil erreichen, und damit mit dem PKW gleichziehen.
Zusammen mit einer modernisierten Fahrzeugflotte ließen sich die CO²-Emissionen des Hammer Verkehrs um 53.000 t pro Jahr (- 32%) reduzieren. Das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß von 12.000 Haushalten.
Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Hammer Bevölkerung ab dem Jahr 2011 in einer breit angelegten Kampagne zu noch mehr Klima- und Umweltschutz im Verkehr angeregt werden.

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