27.07.2015

Haltestellen-Modernisierungsprogramm - Bushaltestellen werden barrierefrei und fahrgastfreundlich

Bis 2022 soll der öffentliche Nahverkehr in Deutschland barrierefrei sein. Bereits 2009 wurde das Hammer Haltestellen-Modernisierungsprogramm von Stadt und Stadtwerken auf den Weg gebracht, um dieses Ziel zu erreichen.

Im Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) hat der Gesetzgeber die Schaffung eines barrierefreien Personennahverkehrs bis zum Jahr 2022 als politisches Ziel verankert: Die Stadt modernisiert gemeinsam mit den Stadtwerken bereits seit 2009 sukzessive alle wichtigen Bushaltestellen. Bis Ende 2016 sollen über 40 Hammer Haltestellen technisch auf dem neuesten Stand sein.

Im Regelfall umfasst die Modernisierung den Bau eines Hochbordes, das in Verbindung mit den Niederflurbussen einen barrierefreien Einstieg ermöglicht, die Ausrüstung mit taktilen Leitstreifen für Sehbehinderte und eine Wartehalle. 

Das Bauprogramm 2015/2016 ist im Plan im Download dargestellt.
Als nächstes sollen folgende Haltestellen modernisiert werden:

  • Südring (Stadtwerkehaus)
  • Rathaus
  • Karlsplatz
  • Ostenallee


Der weitere Fortschritt des Programms hängt von der Landesförderung ab. Die Kosten werden bis zu 90% vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) bezuschusst.

Weitere Infos zum Thema

Die Stadt ist nicht nur daran interessiert die Bushaltestellen barrierefrei zu gestalten. Auch die Modernisierung der Bahnanlagen sind ein wichtiges Ziel.
Weitere Informationen zu den Bahnhaltepunkten in Hamm finden Sie unter Bahn-Infrastruktur.