13.10.2015

Stadtteilzentrum Hamm Norden wird saniert

Das Stadtteilzentrum in der ehemaligen Johannesschule ist der Mittelpunkt der Stadtteilarbeit im Hammer Norden. Gruppen und Einrichtungen wie die Familienhilfe, das schulpsycho- 
logische Lernzentrum des Jugendamtes, der Präventivkreis Hamm Norden oder das Netzwerk Kinderhilfe arbeiten hier seit vielen Jahre unbürokratisch zusammen und leisten umfassende soziale und gesellschaftliche Dienste für die Menschen im Quartier. Allerdings ist das ehemalige Schulgebäude nicht mehr zeitgemäß – weder energetisch noch in Hinblick auf barrierefreie Zugänglichkeit. Dies soll nun mit Hilfe der Städtebauförderung des Landes NRW geändert werden.

Durch die energetische und behindertengerechte Sanierung eines der drei bestehenden Gebäude (die beiden anderen werden nach Abschluss der Baumaßnahmen abgerissen), eines architektonisch untergeordneten Neubaus sowie der energetischen Sanierung der angrenzenden Turnhalle soll diese in über 20 Jahre Stadtteilarbeit entstandene Einrichtung nachhaltig und langfristig gesichert werden. Die städtebauliche Entwicklung des Standortes bietet die einmalige Chance, die vorhanden Nutzungen in einem gemeinsamen Raumkonzept zusammen zu lassen, alle Leistungen trägerübergreifend auf präventive soziale Arbeit im Sozialraum neu auszurichten und Räume zu schaffen für Bürgerbeteiligung und Aktivierung.

Der Hammer Norden wurde bereits zwischen 1993 und 2010 mit insgesamt ca. 7,5 Mio. € aus dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ unterstützt, zahlreiche städtebauliche, soziale und arbeitsmarktpolitische Projekte zur Stabilisierung des Stadtteils konnten umgesetzt werden. Seit 2007 gibt es zusätzliche Fördermittel für Modellprojekte, die allerdings Ende 2014 auslaufen. Für die neuen Maßnahmen zur energetischen und barrierefreien Sanierung des Stadtteilzentrums wurde der Bereich Hamm Norden erneut in die Förderkulisse „Soziale Stadt“ aufgenommen.

Dieses Projekt wird gefördert durch:

Logos: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen