28.03.2017

Stadtumbau West im Bahnhofsquartier

Stadtumbau im Bahnhofsquartier Hamm, also die bauliche Ertüchtigung und Modernisierung des Viertels, wird über das Förderprogramm "Stadtumbau West" im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt. Folgende Einzelprojekte stehen in diesem Zusammenhang:

  • Nachnutzung "Horten": Neubau Kultur- und Bildungszentrum Heinrich-von-Kleist-Forum
  • Neugestaltung "Platz der Deutschen Einheit"
  • Projektentwicklung Standort ehemalige „Kaufhalle": Neubau Elektronikfachmarkt und Job-Center
  • Projektentwicklung Standort „Altes Stadtbad/ Alte Feuerwache/ Altes E-Werk": Neubau "Museumsquartier"
  • Umgestaltung Fußgängerzone Bahnhofstraße
  • Rückbau Fußgängertunnel und Straßenraum Neue Bahnhofstraße
  • Projektentwicklung Standort ehemals "C&A": Neubau B&B-Hotel

 

Potenziale innerstädtischer Brachen

Mit dem Umbau, also der Neustrukturierung des Gebiets, verfolgt die Stadt das  Ziel, die Innenstadt nachhaltig und dauerhaft zu stabilisieren und einen attraktiven Branchenmix zu entwickeln. Städtebaulich bot v.a. der Abriss des „Horten-Gebäudes“ der Stadt die Möglichkeit, vorhandene räumliche Barrieren (das Gebäude lag als "Riegel" zwischen Bahnhof und Fußgängerzone) zu überwinden und Verbesserungen im Funktionsgefüge der Innenstadt umzusetzen. Daneben war die Aufwertung öffentlicher Räume wie z.B. des Willy-Brandt-Platzes und die Ansiedlung neuer Ankernutzungen zur Belebung der Innenstadt wichtige Ziele.

Da im Bahnhofsviertel zunächst wenig private Investoren aktiv werden wollten, hat die Stadt Hamm schließlich selbst die Rolle des Projektentwicklers für mehrere bedeutsame, zentral gelegene Einzelhandelsimmobilien übernommen (Kaufhalle, Horten). So konnten dann doch private Investitionen auf anderen Flächen initiiert werden. Dies zeigt sich insbesondere bei der Entwicklung des Museumsquartiers als Standort für hochwertige barrierefreie Stadtvillen, die den im Rahmen des Stadtumbaus neu gestalteten öffentlichen Raum ideal ergänzen.