25.09.2017

Nachunternehmen

Bei der Einschaltung von Unterauftragnehmern (Nachunternehmen) sind die Regelungen der Ziffer 6 der Bewerbungsbedingungen der Stadt Hamm und die Ziffer 4 der Zusätzlichen Vertragsbedingungen der Stadt Hamm zu beachten. Einzelheiten sind ggf. auch in den jeweiligen Vergabeunterlagen geregelt.

Beabsichtigt der Bieter, Teile der Leistung von einem Nachunternehmen ausführen zu lassen, muss er Art und Umfang der durch den Nachunternehmer auszuführenden Leistungen angeben. Der Bieter hat dazu in den Vergabeunterlagen bzw. in einem besonderen Vordruck  zu erklären, ob die Einschaltung von Nachunternehmen vorgesehen ist.
Der Vordruck für nationale Verfahren "Verzeichnis Nachunternehmerleistungen“und der Vordruck für EUweite Verfahren "Eigenerklärung zur Leistungsübertragung an Nachunternehmen und zur Eignungsleihe" stehen auf dieser Seite zum Download bereit.

Die namentliche Benennung der Unternehmen/Nachunternehmen, deren Fähigkeiten sich der Bieter im Auftragsfalle bedienen wird, sollte auch bereits mit den o.g. Vordrucken erfolgen. Wenn dieses allerdings noch nicht bzw. nur teilweise möglich sein sollte, ist dieses bei der Teilleistung entsprechend anzugeben. Die namentliche Benennung muss spätestens vor Zuschlagserteilung vorliegen, da das Angebot ansonsten nicht berücksichtigt werden kann.

Des Weiteren muss der Bieter ggf. nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen bei Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen. Dieser Nachweis ist nur auf besondere Aufforderung zu dem dann mitgeteilten Termin vorzulegen. Der entsprechende Vordruck „Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen“ steht ebenfalls zum Download zur Verfügung.

Die jeweiligen Vergabeunterlagen enthalten nähere Angaben dazu, welche Eignungsanforderungen vom Nachunternehmer zu erfüllen sind und welche Unterlagen hierzu -ggf. auf Verlangen- vorzulegen sind. Das gleiche gilt für evt. erforderliche Verpflichtungserklärungen zur Auftragsausführung. Die gängisten Vordrucke in diesem Zusammenhang sind im Downloadbereich hinterlegt.  

Sofern ein Bieter Nachunternehmen einschaltet, bietet er als Generalunternehmer an. Der Auftragnehmer haftet gegenüber dem Auftraggeber für die ordnungsgemäße Gesamtabwicklung des Auftrags. Etwaiges fehlendes Auswahlverschulden kann nicht geltend gemacht werden. Fallen ein oder mehrere Nachunternehmer nach der Zuschlagserteilung aus, muss weiterhin die ordnungsgemäße Leistungserbringung sichergestellt sein. Der Auftraggeber ist unverzüglich über den Ausfall zu informieren. Die Aufnahme eines anderen Nachunternehmers ist nur unter der Voraussetzung zulässig, dass der Auftraggeber den neu benannten Nachunternehmer als geeignet anerkennt.